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Hinweise auf menschliche Besiedlung in der Region reichen bis in die Altsteinzeit zurück: Funde an Orten wie Cova Foradada; auch spätere Dörfer aus der Bronzezeit und der iberischen Epoche wie Almuixich und Pic dels Corbs.

Unter römischer Herrschaft gab es in der Gegend Siedlungen (und Überreste, Inschriften).

In der muslimischen Zeit vor der christlichen Reconquista war Oliva Teil muslimischer Gebiete und verwandt mit der Taifa von Dénia.

Es wurde Mitte des 13. Jahrhunderts von König Jaime I. (von Aragon) erobert. Unter christlicher Herrschaft wurde es der Familie Carròs als Lehen zugesprochen. Später kaufte es die Familie Centelles. 1449 wurde es ein Condado (Landkreis).

Im Laufe der Zeit wurde es befestigt: Oliva wurde ummauert, es gab einen Palast (Palacio Condal) der Grafen von Oliva; die Burg Santa Ana ist ein Wahrzeichen aus dem 16. Jahrhundert.

Nach der Vertreibung der Morisken im Jahr 1609 litt die Region, wenn auch nicht so stark wie andere. Im 18. und 19. Jahrhundert sowie in der Neuzeit erholte sie sich sowohl wirtschaftlich als auch kulturell.

Oliva liegt in der Comarca La Safor (Provinz Valencia) an der Mittelmeerküste. Die Stadt verfügt über rund 10 km Küste und Strände.

Die Stadt ist in das alte christliche Viertel („Altstadt“) und den maurischen Vorort („Arrabal“) mit seinen engen Gassen usw. unterteilt.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen Kirchen (Sant Roc, Santa Maria la Major), Türme und die Burg Santa Ana am oberen Ende der Altstadt. Auch Herrenhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert (z. B. Calle Tamarit) und der Grafenpalast (Palacio Condal) sind erhalten, obwohl sie größtenteils in Ruinen liegen.

Das Klima ist mediterran: milde Winter, heiße, trockene Sommer; im Allgemeinen angenehm, viele Sonnentage im Jahr.

Typische Speisen und Küche

Olivas Küche ist stark mediterran und regional geprägt und verbindet Meeresfrüchte, Landwirtschaft und Tradition.

Einige typische Gerichte:

Pebreres farcides (gefüllte Paprika)

Coques a la Clafó (im Ofen gebackene Maisfladen usw.)

Arroces (Reisgerichte) sind wichtig: Es gibt Veranstaltungen wie die „Woche des Reises“ usw. und verschiedene lokale Reisrezepte.

Meeresfrüchte: Garnelen, lokaler Fisch; Gemüseeintöpfe; Verwendung von lokal angebauten Produkten (Obst, Zitrusfrüchte, Gemüse)

Desserts: Rosegons, Pacencies, Mantecados (Mürbeteiggebäck)

Außerdem gibt es gastronomische Veranstaltungen wie die Muestra Gastronómica mit Wettbewerben wie der Pebrera Farcida und die „Semana del Arroz“ (Reiswoche), bei der Restaurants spezielle Reismenüs anbieten.

Naturpark Marjal de Pego-Oliva: Ein Feuchtgebiet (ehemals Albufera), heute ein Naturschutzgebiet (ca. 1255 Hektar). Reich an Artenvielfalt: Wasserpflanzen, Vögel, Unterwasservegetation usw.

Font Salada: Eine natürliche Quelle/ein Manantial mit Thermalwasser, dem eine wohltuende Wirkung auf die Haut nachgesagt wird. Die Wassertemperatur ist ganzjährig konstant (ca. 21–24 °C).

Strände: Große Sandstrände, Dünen trennen Orangenhaine vom Meer; der Strandbereich ist eine Hauptattraktion.

Wandern/Spazieren: Durch Orangenhaine, entlang der Küste, Erkundung der Altstadt und des maurischen Viertels.

Golf: Das Oliva Nova Golf Resort bietet einen 18-Loch-Golfplatz.

Wöchentlicher Freitagsmarkt (Paseo Luís Vives), auf dem Einheimische und Besucher Obst und Gemüse, Blumen, Gewürze, Kleidung, Accessoires usw. kaufen.

Mercado Municipal (Markthalle) ist von Montag bis Samstag vormittags geöffnet. Gut für frische Meeresfrüchte, Fleisch und Obst und Gemüse.

In der Stadt gibt es viele kleine Geschäfte: Bäckereien, Weinstuben, Cafés sowie viele Geschäfte für den täglichen Bedarf.

Festival/Veranstaltung Ungefähre Dauer Beschreibung/Highlights
Moros y Cristianos Juli Großes Fest zum Gedenken an den historischen Konflikt während der Reconquista: Prozessionen, Kostüme, Musikkapellen, Paraden, Feuerwerk.

Karwoche (Semana Santa) Fastenzeit, Höhepunkt Ostern Religiöse Prozessionen mit Skulpturen, Bruderschaften und lokaler Beteiligung.

Fiesta des Cristo de San Roque Anfang Mai (1.–3. Mai) Religiöse und volkstümliche Feste: Paraden, Veranstaltungen, Aktivitäten für Kinder.

Fallas de Oliva März Traditionelle valencianische Fallas: große Skulpturen, Feuer, Feuerwerk usw.

Porrats (Mittelalterliche Märkte) Januar/Februar usw. Märkte in der Altstadt mit lokalem Kunsthandwerk, Essensständen und historischer Atmosphäre. Z. B. Porrat von Sant Antoni, San Blas.

Gastronomie: Muestras / Semana del Arroz: September (und zu anderen Zeiten): Wettbewerbe, Restaurants mit speziellen Reisgerichten.

Spaziergänge durch die Altstadt: Kopfsteinpflasterstraßen, maurisches Viertel, alte Mauern, Kirchen, Herrenhäuser.

Erkunden Sie Marjal de Pego-Oliva zur Vogelbeobachtung, für Naturwanderungen, zum Radfahren, zur Beobachtung von Feuchtgebieten und Unterwasservegetation.
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